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Bei Etiketten schwindelt’s mir

Eigentlich bin ich kein Eichhörnchen, niemand, der ständig hamstert und Vorräte einkocht. Doch im Juni gab es so wunderbar aromatische Erdbeeren. Die Marmelade, die ich daraus gekocht habe, schmeckt, als wären Erdbeerbonbons darin. Dann kamen die Johannisbeeren von der Nachbarin, die ich so lange im Auge hatte, die schwarzen Johannisbeeren vom Wochenmarkt und schließlich konnte ich von der Paprikamarmelade gar nicht genug kriegen. Ein paar Gläser mit unterschiedlichen Sorten sind also schon zusammengekommen.

Ganz kurz kam mir in den Sinn, die Gläser mit Etiketten zu bekleben. Aber ich dachte daran, wie mich diese Etiketten jedes Mal ärgern, wenn ich versuche, sie wieder von den Gläsern runterzubekommen. Mal ganz ehrlich, eigentlich braucht man die Etiketten ja nur, so lange die Gläser noch nicht angebrochen sind. Wenn erst einmal das Vakuum geknackt ist, dann lässt sich jederzeit der Inhalt durch Riechen und Schmecken ergründen. Manche Leute machen auch so kleine Tüchlein auf die Gläser, die sie mit Bändern unterhalb des Deckels befestigen. Sowas hatte ich aber nicht.

So kam ich auf die Idee mit dem Butterbrotpapier. Darin wickle ich die Gläser ein und klebe das Papier mit Tesafilm fest. Die Etiketten gestalte ich im Fotoprogramm nach meinen Wünschen. Dann schneide ich sie aus und beschichte sie in meiner kleinen Etkettiermaschine mit Kleber. Die gab’s vor ein paar Jahren mal beim Kaffeeröster. Klebernachschub habe ich unlängst erworben.

Sieht doch gut aus, – oder was meint Ihr?

Ob das jetzt der beste Küchentipp ist, weiß ich nicht. Aber dieser Tipp gehört ganz sicher zu dem Blitz-Blog Event von zorras 1x umrühren bitte aka Kochtopf „Die besten Küchentipps“. Vielen Dank dafür!

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