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Weihnachtsplätzchen, Versuch und Volltreffer

Ein Herz für Weihnachtsplätzchen!

Endlich gibt es hier leckere Weihnachtsplätzchen! Fleißige Hausfrauen backen sowas ja schon Wochen im Voraus. Ganz anders sieht es dagegen bei mir aus. Die Adventsbäckerei habe ich die ganze Zeit vor mir her geschoben. Dann war ich plötzlich fest entschlossen und bin doch wieder gescheitert. Wer kennt das nicht, – man steht ein bisschen unentschlossen in der Küche rum und ZACK!, einen Moment später hat man die Pfanne aufgesetzt und schält Kartoffeln. Sowas passiert, wenn man ohne Rezept arbeitet!

Ein von Natalie Simons (@nata_pastasciutta) gepostetes Video am

Zum Glück fielen mir dann die zauberhaften Polvorones von der lieben Evi wieder ein. Vor einiger Zeit  hatte ich sie bereits nachgebacken und ich muss sagen, diese Plätzchen bewegen sich schneller als meine geliebten Papageien vor dem Fenster. Manche Sachen sind echt schwierig zu fotografgieren. Doch wenn man sich auf die Lauer legt und ein bisschen Geduld hat, kriegt man auch mal so einen grünen Schreihals vor die Linse.

Halsbandsittich vor meinem Fenster

So ähnlich ist das mit den Polvorones dann auch. Gestern habe ich nicht nur einen Halsbandsittich erwischt, sondern auch noch mal Polvorones gebacken. Und dann habe ich hinter der Kamera abgewartet, bis heute morgen die Sonne aufging, um die Plätzchen zu fotografieren.

Das Rezept wurde in zwei Stufen ganz heftig abgewandelt, – zunächst von Evi und dann noch einmal von mir. Was bleibt, sind ziemlich schweinöse Plätzchen, die genau wie Polvorones in Mund zu Staub zerspringen, mit einem leichten Schoko-Nussaroma. – Ich bin sehr begeistert! Der Teig schmeckt ungebacken schon unverschämt gut, lässt sich schnell und unkompliziert herstellen und verarbeiten. Meine Schwarzpulverones sind absolut last-minutetauglich, schmecken allerdings noch besser, wenn sie eine Übernachtung in einer geschlossenen Dose hinter sich haben.

Schwarzpulverones - Schoko-Haselnuss-Bomben

Schwarzpulverones


Zutaten:

 

abgewandelt nach Evis Kyche

 

 

 

 

 

100 g Haselnüsse

 

350 g Butter

225 g Zucker

1 Prise Salz

1 TL Vanilleextrakt

240 g Mehl

2 geh. TL Kakaopulver

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Haselnüsse im Mixer fein zerschreddern. 

 

Die Butter bei sanfter Hitze schmelzen, leicht abkühlen lassen und den Schaum abschöpfen. Das klare Butterfett in eine Schüssel gießen und die milchigen Anteile im Topf zurück halten. Das Butterfett sollte ungefähr 225 g ausmachen. 

Das Butterfett mit dem Zucker, Salz und dem Vanilleextrakt mischen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. 

Den Ofen auf 190°C vorheizen.
 

Die Butter-Zuckermischung mit einem Handrührer schaumig schlagen. 

Mehl, Kakao und Haselnüsse untermischen, bis ein leicht krümeliger Teig entsteht. Den Teig in zwei bis drei Portionen jeweils auf 1-1,5 cm Stärke ausrollen. Daraus dicke Plätzchen von 5 cm Durchmesser ausstechen. 

Die Plätzchen mit etwas Abstand (laufen nicht sehr stark auseinander) auf zwei Bleche verteilen (notfalls noch ein drittes). Die Bleche dann nacheinander jeweils 10 bis 12 Minuten (bei mir waren es eher 12) backen. 

Die Schwarzpulverones etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen und dann sehr vorsichtig auf einen kühleren Untergrund heben und ganz abkühlen lassen. – Vorsicht! Die Plätzchen sollen erst im Mund und nicht schon vorher zu Staub zerspringen!

 
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