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Grünkohlglück mit Gnocchi

Gnocchi mit Grünkohlgemüse | pastasciutta

Was
gestern mit der Verwertung von Resten begann, wird nun zum Rezept. Wer täglich
kocht und wer für den Alltag kocht, kennt es ganz genau. Ein bisschen Zeug aus
dem Kühlschrank, ein paar Vorräte, hat man immer, und die wollen auch alle
verwertet werden. Manchmal ist es öde und manchmal ist man überrascht, wie gut es schmeckt. Ganz selten ist es so, dass ich unbedingt aufschreiben muss, wie
eine Sache zustande kam. 

Aber diese Gnocchi aus Kartoffelpüree mit
Grünkohlgemüse kann ich ganz heiß empfehlen und die möchte ich auch gerne noch
öfter essen. Für die Karnevalsjecken, die nach Äschermedwoch auf Fleisch
verzichten, passt das auch ganz gut. Der Grünkohl ist so deftig, dass wirklich
nichts fehlt.

Und das Beste: Mit diesem Rezept kann ich endlich mal wieder an einem Blog-Event bei Zorras Kochtopf teilnehmen, der klassischen Serie aller Blog-Events. Die aktuelle Runde läuft unter dem Titel GERMAN KRAUTKÖPFE ODER KRAUTS: JEDER DEUTSCHE LIEBT KRAUT UND KOHL!  Eva von evchen kocht hat sich das Thema ausgedacht und sie freut sich über absolut alles, was man mit Kohl anstellen kann.

Zurück zum Grünkohlglück. – Die
Resteverwertungskette fing schon mit dem übrig gebliebenen Kartoffelpüree vom
Wochenende an. Es war fertig zubereitet, mit Butter, Milch und Sahne und mit
etwas Salz und Muskatnuss gewürzt.

Aus
diesem stinknormalen Pü lassen sich ganz einfach und im Handumdrehen feine
Gnocchi rollen. Das Rezept habe ich hier schon einmal aufgeschrieben und es
funktioniert immer noch. Wie viele Portionen so ein Rezept ergibt, hängt
natürlich vom persönlichen Fassungsvermögen ab und davon, was man dazu isst. In
der Kombination Gnocchi + Gemüse reichten die kleinen Kartoffelklößchen bei mir
für 2 große Portionen.

Eine
große Portion blieb also gestern von den Gnocchi übrig. Sie durften, bereits
abgekühlt, in einer Plastikdose im Kühlschrank übernachten (damit sie nicht
zusammenkleben, kann man ein paar Tropfen Öl hinzufügen, – muss aber nicht
sein). Heute Mittag habe ich sie schön langsam auf kleiner Stufe in Butter und
Olivenöl gebraten.

Dazu
gab es folgendes Rezept aus Grünkohl, den ich schon blanchiert eingefroren hatte. Man
kann ihn aber auch sauber gezupft, frisch und roh für dieses Gericht verwenden.

Zu angebratenen Gnocchi und Grünkohl passt Parmesan

Sahniges Grünkohlgemüse


Zutaten:

für 1-2 Portionen, je nach Appetit

 

 

 

1-2 Zwiebeln, ca. 120 g

Olivenöl

Salz

1 Möhre, 150 g

2-3 Knoblauchzehen

½-1 TL Kümmel, gemörsert

150 ml Gemüsebrühe

1 Hand voll Grünkohl (1-2 Portionen), geputzt, gefroren oder frisch

100 ml Sahne

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Die Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Mit etwas Salz in Olivenöl anschwitzen. Die Möhre schälen und in kleine Stücke schneiden und zu der Zwiebel geben. Alles schön langsam weich schmoren. Knoblauch schälen, hacken und mit dem Kümmel hinzufügen.

Wenn die Zwiebeln etwas Farbe angenommen haben, kommt der Grünkohl dazu. Frischer Grünkohl kann kurz mit angeschwitzt werden. Gefrorener Grünkohl kommt zusammen mit der Brühe in den Topf. Das Gemüse mit geschlossenem Deckel weich kochen, eventuell noch Wasser oder Brühe nachgießen. Sahne hinzufügen und je nach Geschmack etwas einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Dazu passt geriebener Parmesan oder Bergkäse.

 
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