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Kimchi Jjigae

Kimchi Jjigae – Heißes Zeug!

Endlich! Darauf habe ich mich gefreut, seit ich den Entschluss gefasst habe, mein eigenes Kimchi herzustellen. Jetzt endlich konnte ich daraus Kimchi Jjigae kochen, den leckeren Eintopf.

Nachdem der frische Chinakohl mit Salz und Gewürzen drei Wochen gereift war, hatte ich mir das Rezept bereits vorgenommen. Doch leider hatte das Kraut noch nicht die ausgeprägte Säure entwickelt, die für Kimchi Jjigae notwendig ist. Den Schweinebauch, den ich extra gekauft hatte, musste ich auf andere Art verarbeiten.

Kimchi

Inzwischen war ich ein bisschen verunsichert, ob mit meinem Kimchi alles seine Ordnung hatte. Wenn die Säure fehlt oder nur schwach vorhanden ist, dann sind die Milchsäurebakterien wohl nicht ganz fit. Zu befürchten ist dann, dass andere Mikroorganismen die Oberhand gewinnen, – aber wer will das schon? Gestern öffnete ich also nach Wochen mal wieder die Verpackung, die ich mittlerweile doppelt gesichert hatte, weil die Milchprodukte in meinem Kühlschrank durch den Kimchigeruch ungenießbar geworden waren. Doch unter der doppelten Plastikverpackung duftete alles ganz köstlich. Offenbar war das Kimchi weiter gereift und noch immer nicht verdorben. Und auch die Säure hatte sich inzwischen kräftig entwickelt. – Puh!

Schweinebauch in Scheiben

Natürlich diente als Vorlage das Rezept von missboulette, an dem ich nur ein paar winzige Änderungen vornahm, die mir aber erlaubt scheinen. Wie missboulette, brate ich den Schweinebauch in dünnen Scheiben an. Danach wandert das abgetropfte, geschnittene Kimchi in die Pfanne. Spätestens ab diesem Zeitpunkt steht fest, dass mit dem Kraut alles in Ordnung ist, denn es duftet ganz wunderbar, wenn es angebraten wird!

Wie missboulette gieße ich mit Wasser auf und lasse den kleinen, unkomplizierten Eintopf 20-30 Minuten köcheln. In dieser Zeit soll sich das Aroma entwickeln. Weil mein Kimchi nicht so würzig geraten ist, wie ich es mir vorgestellt hatte, helfe ich ihm an dieser Stelle ein bisschen auf die Sprünge.

Vom Porree schneide ich die dunkelgrünen Teile in feine Streifen und koche sie mit. Ganz zum Schluss gebe ich auch noch reichlich gehackten Knoblauch und Ingwer dazu, und lasse ihn nur ein paar Sekunden mitkochen. Mit Zucker schmecke ich nur sehr vorsichtig ab.

Das Gericht ist köstlich! Wie erwartet, ist dies meine bisherige Lieblingsanwendung für Kimchi. Beim nächsten Mal werde ich wahrscheinlich auch noch etwas Gochujang hinzufügen.

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