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Versuch der Versuchung


Noch so eine Sache, auf die ich schon lange neugierig war. Wie das wohl schmeckt? Wirkliche Bedenken hatte ich allerdings nicht. Es handelt sich immerhin um einen schwedischen Weihnachtsklassiker. Jedes Essen, das so gründlich erprobt wurde, dass es eine ganze Nation zu Weihnachten auf den Tisch bringt, muss gewisse Qualitäten aufweisen, da bin ich mir sicher. Und außerdem: Janssons Versuchung besteht im Wesentlichen aus Kartoffeln, Sahne und Fisch. Das sind doch gleich drei Lieblingsleckerli auf einmal! Ähnlich wie beim Eggnog fehlte mir auch hier die Idee, wie es schmecken muss. Daher habe ich mich dem Wesen dieses Auflaufs mal auf Verdacht hin angenähert.

Janssons frestelse

Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden und langsam in der Pfanne anbräunen.

Mehligkochende Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden. In eine flache Auflaufform geben und mit Pfeffer, Salz und Muskat würzen. Eine Mischung aus Sahne und Milch darüber gießen.

Die gebratenen Zwiebeln und die schwedischen Anchovisfilets (eingelegte Sprotten) auf die Kartoffeln schichten.

Eine Schicht Kartoffelstifte darauf betten. Milch und Sahne mit Salz und Pfeffer würzen und darüber gießen. Paniermehl darüber streuen und das Ganze mit Butterflöckchen krönen.

Bei 180° C etwa eine Stunde in den Ofen schieben.


10 Antworten zu “Versuch der Versuchung”

  1. Schon oft gelesen, habe auch noch nie selbst ausprobiert. Und wie ist nun Dein Urteil über Jansons Versuchung?

  2. Ich würde auch gerne wissen, wie es dir geschmeckt hat. Auf jeden Fall liesst es sich sehr lecker. Gibt es einen grossen Unterschied zwischen schwedischen und "normalen" Anchovis? LG

  3. Die Schweden wissen eben, wie man es anstellt, dass man zu Weihnachten nicht einen Riesenkrampf in der Küche hat 😉
    Das Rezept sieht jedenfalls einfach aus – da kann ja eigentlich nix schiefgehen, ausser man lässt den Jannsson im Ofen verkokeln…

    Lieben Gruss von der Wilden Henne

  4. Sowas ähnliches hab ich auch schon mal gemacht. Mit Matjes. War klasse. Wusste nur nicht, daß das schwedisch war..

  5. Der Geschmack würde mich auch interessieren, interessant finde ich es in jedem Fall und mit Matjes vielleicht auch eine gute Idee. 🙂

  6. Sieht nett aus! und, genau – was kann mit Kartoffeln, Anchovies und viel Milchprodukten schon schiefgehen.
    Hat's denn geschmeckt?

  7. Tja, der Geschmack ist schon sehr speziell. Diese schwedischen Anchovis haben ein sehr feines Aroma, das mir schon zusagt. Aber, ehrlich gesagt, würde ich den Fisch lieber als kalte Zugabe zu einem ganz normalen Kartoffelgratin essen. Man muss selber probieren, ob es einem schmeckt, denke ich.

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