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Brapfelspeise


Dessert mit Herz, sowas braucht man machmal auch an einem ganz normalen Dienstag. Die Brapfelspeise geht schnell und ist wirklich eine kleine Stimmungskanone.

Grundlage für diesen putzigen kleinen Nachtisch ist eine stinknormale Grießspeise. Da kann man nach Geschmack verfahren. Entweder kocht man einen eher flüssigen Brei, mit 500 ml. Milch, 2 El. (ca. 60 g) Grieß, 2 El. Zucker, 1 Prise Salz und etwas Vanille.

Oder man macht es wie ich. Extra fürs Foto habe ich (keine Kosten und Mühen gescheut und) etwas mehr von dem guten Grieß genommen und ein recht festes Flammeri gekocht. 600 ml Milch mit einer Prise Salz und dem Mark einer Vanilleschote zum Kochen bringen, 100 g Grieß hineingeben und kurz mitkochen, bis der Brei andickt. In den heißen Brei 50 g Zucker hineinrühren. Für das Grießherz eine Silikonform mit Brei füllen und kühl stellen.

Für den schnellen Bratapfel = Brapfel einen Apfel entkernen und in kleine Würfel schneiden. Zwei Esslöffel Butter erhitzen und den Apfel darin braten. Zwei Esslöffel Zucker und ein kleines Stück Zimtstange dazu geben und alles kurz kochen lassen. In die heiße Apfelmischung zwei Esslöffel Rumrosinen mit etwas Rum geben. Alles zusammem abkühlen lassen.

Bratapfel mit Grießflammerie oder Eis servieren.

Und dann, ganz dringend: Neue Rumrosinen ansetzen!


10 Antworten zu “Brapfelspeise”

  1. Das sieht wirklich super aus, ich liebe Griess und finde die Kombination ganz spannend, obwohl ich es ohne Zimt machen wuerde! ;0)
    GLG Maren

  2. Danke, liebe Maren!

    @Freundin des guten Geschmacks: Ja, putzig, diese kleinen Herzchen. Bin froh, dass ich die kleinen Silikonförmchen gekauft habe.

    @Hesting: Was soll ich denn damit?

  3. Griessflammeri. Da müsste ich im ältesten vorhandenen Kochbuch nachschlagen, um so etwas noch zu finden. Der Brapfel ist schon hübsch. BApfel finde ich noch hübscher.

  4. Erst dachte ich ..nein, ich war mir sicher, ich hätte mich verlesen. Nach dem 76. Mal hab ich es dann gerafft :o)
    Sieht sehr herzig aus ;o)

  5. @Robert: Na gut, wenn echt gar keine Zeit ist, dann kann man auch BApfel sagen ;o)

    @Suse: Tja, Du, das wird jetzt voll intellektuell hier ;o)

  6. Ohhhh, mir tropft der Zahn! Welch ein herrliches Gericht, das ich unbedingt pröben muß!
    Vielen lieben Dank für Dein "köstliches" Blog!
    Leckere Grüße,
    Margit

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