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Das Fleisch der Erde


Wer könnte den unnachahmlichen Nick Nicholson vergessen, wie er den Kürbis als „das Fleisch der Erde“ bezeichnet? Kultur steht in diesen Tagen hoch im Kurs. Alle reden vom Nobelpreis und plötzlich sind wir wieder Dichter und Denker. – Der rechte Zeitpunkt also, um auch einmal ein Zitat einfließen zu lassen!

Zu diesem Zweck habe ich sogar den ganzen Doc Hollywood noch einmal angesehen. Die erneute Rezeption brachte Klärung in meine irrende Erinnerung: Es handelt sich keineswegs um Butternut Kürbis, der in Grady angebaut wird. Bei der Kürbisparade kann man deutlich sehen, dass es sich um eine andere Sorte handeln muss.

Als Fleischersatz taugt der Butternut für mich dennoch. Heute mittag gab es ein schnelles Süppchen, das ohne Fleisch vollständig befriedigt hat. Der Butternut hatte zwei Tage auf meiner Fensterbank verbracht, ohne mich wirklich anzumachen. Erst die fabelhaften Fotos und die schamlose Schwärmerei im Kleinen Kuriositätenladen, machten Appetit auf diesen Kameraden.

Die Suppe besteht ganz einfach aus Kürbisfleisch, roten Zwiebeln (die fraglos die Farbe der Suppe verdorben haben) und Knoblauch, – alles in Olivenöl angeschwitzt und mit Brühe aufgegossen. Damit die Suppe schön cremig wird, alles ein paar Minuten kochen lassen und dann mit dem Pürierstab durchmixen.

Aufgetischt wurde die Suppe mit Kürbischips – WA-HAU!, cremigem Joghurt (spitzenmäßiger Tipp zur Kürbissuppe von Vincent Klink!) und Kürbiskernöl. – Extrem einfach, aber lecker!


2 Antworten zu “Das Fleisch der Erde”

  1. Das muss ich mir für die Kürbissaison merken. Kürbischips finde ich wirklich mal interessant 🙂

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