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Meine ersten Sommerplätzchen


Man muss nur lange genug über eine Sache nachdenken, dann ist man auch schon in der Lage, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen. Ruckzuck geht das. Erst seit zwanzig Jahren grübele ich in der Weihnachtszeit, warum ich wohl im Sommer nie Plätzchen backe. – Siehe da, schon ist es passiert, meine ersten Sommerplätzchen!

Gesehen bei Macheesmo und sofort Appetit bekommen. Obwohl ich das Rezept nur geringfügig um wenige Gramm verändert habe, kam bei mir eine viel größere Menge heraus, wie es scheint. Während das Originalrezept angeblich nur für 24 Cookies reicht, wurden es bei mir 18 große Cookies (= zwei Bleche!) und anderthalb Bleche voll mit ungezählten kleineren Cookies.

Hafer-Orangen Cookies

250 g Süßrahmbutter, zimmerwarm

200 g Zucker

60 g Voll-Rohrzucker

Zesten von einer Bioorange

1 Ei

1 Tl. Vanilleextrakt

120 g Mehl

1/2 Tl. Backpulver

1/2 Tl. Natron

1/2 Tl. Salz

200 g feine Haferflocken

Backofen auf 180° C vorheizen.

Butter mit Vanilleextrakt und Orangenzesten schaumig schlagen. Beide Zucker und Salz hinzufügen, und weiterschlagen, bis sich alles vermischt hat.

Ei hinzufügen.

Mehl mit Backpulver und Natron mischen, und unter die Masse ziehen.

Zuletzt die Haferflocken in den Teig rühren.

Mit Teelöffeln kleine Portionen Teig mit viel Abstand auf ein Blech mit Backpapier setzen und flach drücken. Ein Metallring ist sehr nützlich, wenn die Kekse gleichmäßig rund werden sollen.

Etwa 14 bis 16 Minuten backen und auf dem Backpapier abkühlen lassen.


18 Antworten zu “Meine ersten Sommerplätzchen”

  1. Gehen die vom Geschmack her in Richtung dieser schwedischen Haferflockenkekse, die so süchtig machen und denen ich beim Möbel-Schweden oder im Supermarkt (die gibt's inzwischen überall…) nur ganz selten widerstehen kann?

    Sehen klasse aus, ich liebe Plätzchen das ganze Jahr über. Wenn man sie Kekse oder Cookies nennt, fällt das nicht so auf. 😉

  2. @Barbara: Wie beim Schweden schmecken sie vielleicht, wenn man die Orangenschalen weglässt. Die sind schon recht intensiv.

  3. Sehr, sehr fein sehen die aus! Und ideal um damit das Eis aus der Schüssel zu löffeln sind sie bestimmt auch!

  4. @Barbara: Wenn man das Orangenaroma mag, sind die Kekse toll!

    @Anne: So'n Mist. Jetzt hast Du mich auf eine Idee gebracht… Morgen muss ich unbedingt Eis machen!

  5. Mich erinnern sie ebenfalls an jene die wird beim grossen gelb/blauen Schweden kaufen, und obschon die Kiste da recht gross ist halten die nicht lange hin. Das Rezept ist notiert! Die Schweizertasse passt auch, feiern wir morgen hier Landesgeburtstag 🙂
    Grüsse aus der Schweiz
    Irene

  6. @Hesting: Wenn man davon zu viele isst, dann geht es einem nicht anders als den Plätzchen ;o)

    @Irene: An den 1. August hatte ich gar nicht mehr gedacht. Aber dann passt das Fotomotiv ja wirklich :o))

  7. Mensch, da warst du ja wirklich richtig spontan :o)
    Bin mal gespannt, mit welcher Schnellstentscheidung du uns beim nächsten Mal überrascht.

    Für knusprige Kekse lass ich übrigens sogar mal ein Stück Torte stehen.

  8. @Suse: Leider komme ich grundsätzlich nie dazu, so viel zu kochen und zu backen, wie ich eigentlich möchte.

    @lamiacucina: Zu süß oder nicht kann man schlecht sagen, ist ja relativ. Mir ist sowieso kaum etwas zu süß. Insofern kann ich das schlecht beurteilen.

  9. Und ja…mich haben sie auch an diese Plaetzchen von Ikea erinnert, zu denen ich so gerne kalte Milch trinke. Sowas aehnliches wollte ich schon immer mal backen – also danke fuer das leckere Rezepte!

  10. Wieso eigentlich nicht, Plätzchen im Sommer. Die klingen wirklich lecker, aber auch danach, dass sie trotz großer Menge recht schnell verputzt sind. Gefährlich :)!

  11. @Jutta: Nichts zu danken. Es ist zumindest ein unkompliziertes Rezept. Ich bin noch nicht so sicher, ob ich das Orangenaroma darin mag oder nicht.

    @Toni: Ob Du's glaubst oder nicht, ich finde hier kaum Abnehmer für sowas, weil außer mir praktisch niemand auf Süßes steht :o/

  12. Man sollte meinen, dass das kein Widerspruch ist, Kekse und Sommer. Kuchen bäckt und isst man ja auch. Und so 'n crunchy Haferkeks zum in-den-Kaffee-tunken ist doch absolut saisonkompatibel.

  13. …die sehen wirklich aus wie vom schweden. da hast du mich wohl auf eine idee gebracht die ich ausprobieren werde. 🙂

  14. Du hast recht, Plätzchen schmecken immer und in der Weihnachtszeit locken ja eh zu viele Leckereien.
    Danke für den kleinen Gruss mit deiner schweizer Tasse.
    Liebe Grüsse
    Barbara

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