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Pizza wie im Wilden Westen


Heute Morgen fand ich bei Einfach Guad die Anregung für mein Mittagessen. Andrea weist voller Bewunderung auf die Pioneer Woman hin, die mit ihrem Marlborough Man auf einer Ranch im Nirgendwo lebt, vier Kinder groß zieht und nebenbei noch kocht, fotografiert, bloggt und Bücher schreibt. Ich habe den Eindruck dass das längst noch nicht alles ist und dass der Tag dieser Frau mindestens 48 Stunden hat. Wahrscheinlich liegt es an der Zeitverschiebung oder daran, dass Amerikaner grundsätzlich ohne Schlaf auskommen. Jedenfalls war die Pioneer Woman nicht zu müde, um sich das Rezept auszudenken, das Andrea als Anregung diente. 

Irgendwie war beim ersten Lesen klar, dass ein Stück von dieser Wild-West-Pizza heute neben einem Salat auf meinem Teller landen würde . Nur ein paar kleine Änderungen müssen ja immer sein. Generell habe ich nichts gegen karamellisierte Zwiebeln. Die Idee, einen Zwiebelkuchen damit zu machen, klingt sogar recht gut. Nur heute war mir nicht danach.

Alles andere versprach jedoch, ein großes Vergnügen zu werden. Also, nix wie ran! Eine Lage Hefeteig auf Backpapier ausbreiten und geriebenen Parmesan darauf verteilen. In Olivenöl gebräunte Zwiebeln mit etwas Thymian, Salz und Knoblauch darüber geben. Mozzarella und (statt des Prosciutto) luftgetrockneten Speck darauf legen. Dann ab damit, in den Ofen, bei 220° C, etwa 15 Minuten. Das muss doch eigentlich gut werden, oder? – Ja, das wird wirklich ganz wunderbar und ein kleiner Salat schmeckt toll dazu.

Italienischer Schinken war gerade nicht vorrätig. Dieser luftgetrocknete Speck ist aber auch ziemlich gut.

Könnte man glatt schon ungebacken verputzen, oder?


7 Antworten zu “Pizza wie im Wilden Westen”

  1. Well, Ree, lebt doch im Osten, zumindest aus meiner Sicht. Ich denke ihr Tag hat ungefaehr 96 Stunden, aber sie hat ja auch genuegend "Helpers".
    Tolle Pizza. Probier mal ihre Schnecken, super koestlich. Ihr Kochbuch ist sehr zu empfehlen.

  2. Nicht zu vergessen, dass sie sogar ihre Kinder zu Hause unterrichtet, wenn ich mich nicht irre.
    Wie auch immer: die Pizza klingt toll und ich hätte am Liebsten jetzt auch eine. 🙂

  3. Wow, die sieht einfach zum reinbeissen aus! Ich könnte gleich wieder eine vertragen 😉

  4. @My Kitchen in the Rockies: Du meinst also, es sind 96 Stunden? Ist schon irre, wie produktiv und effizient diese Frau ist…

    @daniela: Man kann kaum alles aufzählen, was sie so treibt.

    @Andrea: Du musst es ja wissen ;o) Vielen Dank nochmal für die Anregung!

  5. Hab mich gerade ein wenig auf der Seite umgeschaut. 96-Stunden-Tag könnte es treffen.

    Das Karamellisieren der Zwiebeln halte ich für eine typisch amerikanische Eigenheit. 😉
    Die Schnecken sehen in der Tat super aus – jedenfalls solange, wie kein Topping drauf ist, denn das erinnert mich zu sehr an Kaufware.

  6. Der Hefeteig für die Pizza lagert hier schon im Kühlschrank.

    Ich finde es auch unglaublich, was die Pioneer Woman alles auf die Beine stellt. Normal ist das jedenfalls nicht 😉

  7. Die Pioneer Woman mag ich ungeheuer gerne. Und nicht nur wegen der Giveaways. 😉 Manchmal glaube ich, die hat einfach 10 Angestellte, die das alles für sie erledigen.

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