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Was man für’s Foto nicht alles macht…


Die Erdbeeren sind in diesem Jahr besonders gut, oder bilde ich mir das nur ein?  Gerade habe ich wieder ein Schälchen beim Bauern gekauft, geputzt und verputzt. Eine Beere schöner als die andere, alle dunkelrot und aromatisch. 

Nun will ich meine Leser nicht mit öden Erdbeerfotos langweilen, denn das hatten wir kürzlich erst. Auch das Joghurteis, das seit gestern im Froster ruht, gibt kein besonderes Motiv ab. Daher muss ich mich mal wieder opfern und extra etwas fürs Bild zusammenstellen. Der Erdbeereisbecher besteht aus Joghurteis, frischen Erdbeeren und ungesüßter Sahne. – Während ich das Fotomotiv verspeise, habe ich das Gefühl, ich möchte nie wieder etwas anderes essen…

Joghurteis

Beim Thema Joghurteis hilft ein Blick in Ulrikes Küchenlatein. Das Rezept sagte mir sofort zu, doch leider konnte ich mich nicht so ganz daran halten. Guarkernmehl hatte ich zwar gleich besorgt, mich dann aber gegegen eine Verwendung entschieden. Außerdem war versehentlich zu wenig Joghurt im Kühlschrank.  

 

1.000 Gramm cremigen Joghurt abtropfen lassen. Dazu ein feines Sieb mit einem dünnen Tuch auslegen, den Joghurt hineingeben und über eine Schüssel hängen. Nach ein paar Stunden (oder über Nacht) sollte sich die Joghurtmenge etwa halbiert haben.

500 Gramm abgetropften Joghurt mit 100 g Zucker, 1 Tl. Vanilleessenz und 1 Tl Zitronensaft gründlich vermischen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Mit den Aromen sollte man sich vorsichtig vorantasten, denn sie sollen nur ganz leicht den Geschmack des Joghurts heben und nicht hervorschmecken.

Die Joghurtmischung in der Eismaschine fest werden lassen.

 – Ergibt ein herrlich erfrischendes, leichtes Eis.


10 Antworten zu “Was man für’s Foto nicht alles macht…”

  1. Jetzt haste mich echt eiskalt erwischt. Joghurteis!

    Ich sollte aufhören, andere Blogs zu lesen, glaube ich. Ich leide echt an Ideenüberflutung. Da kommt man doch nicht mit dem Nachkochen nach!

  2. @Hesting: Nicht aufhören, sondern immer schön weiter kochen und machen! Man muss ja schließlich jeden Tag was essen :o)

  3. @AT: Ja, aber hinterher fühlt man sich einfach besser.

    @Mestolo: Ich bin wirklich froh, dass Du das erkennst.

    @Toni: UNd was ist der Dank? Weiß das wirklich jemand zu schätzen?

    ;o)

  4. Ich habe mich einmal an Erbeeren ueberfressen und dann war's vorbei. Hat Gott sei Dank auch nur eine Saison gedauert. Deinen Becher haette ich gerne zum Abendessen!

  5. @Jutta: An Erdbeeren überfressen…?

    @Hesting: Tut mir leid, dann musst Du wohl auf die nächste Eismaschine bei Aldi warten ;o)

    @Foodfreak: Muss ich wirklich ausprobieren. Klingt sehr gut!

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